150 Kräfte simulierten S-Bahn-Notfall
Größte Rettungsübung in Heusenstamm seit sechs Jahren
28. April 2013 – Es sah aus wie ein schlimmer Notfall in der Jahnstraße in Heusenstamm. Verletzte lagen in Zelten vor dem Schwimmbad, auf den Gleisen eine rauchende S-Bahn, Schreie, Blaulichter zuckten. Doch es war keine echte Katastrophe, die sich in der Nacht von Freitag auf Samstag an der Eisenbahnstrecke in Heusenstamm abspielte, sondern die größte Rettungsübung in Heusenstamm seit sechs Jahren.
Feuerwehren aus Rodgau, Dietzenbach, Neu-Isenburg, Obertshausen, Hausen und natürlich aus Rembrücken und Heusenstamm probten gemeinsam mit Rettern des Deutschen Roten Kreuzes und Notfallteams der Bahn die Evakuierung einer S-Bahn, in der es brannte. Rund 150 Einsatzkräfte waren von 1.30 Uhr bis kurz vor 4 Uhr unterwegs.
„Angenommene Lage war ein Defekt an der S-Bahn. Eine Gruppe von rund 30 Senioren, die körperlich und auch geistig eingeschränkt sind, befand sich im Zug. Dann fing es auch noch an zu brennen…“, sagte Stadtbrandinspektor Gregor Fanroth, der die Übung gemeinsam mit der Heusenstammer Wehrführung vorbereitet hatte. Die Einsatzkräfte hatten eine Menge Ziele für die Übung definiert: Die technische Rettung an Eisenbahnfahrzeugen sollte ebenso trainiert werden wie die Zusammenarbeit verschiedener Wehren. Zudem wollte man ein großes Szenario mit der neuen Digitalfunktechnik erproben. Für die Retter des Roten Kreuzes galt es, die vermeintlichen Patienten zu betreuen und zu registrieren.
Feuerwehr-Chef Fanroth: „Wir haben viel Gutes gesehen aber auch Verbesserungspotentiale aufgezeigt bekommen. Das ist ja der Sinn einer solchen Übung. In den kommenden Wochen werden die Erkenntnisse der Übungsbeobachter ausgewertet und münden möglicherweise auch in neuen Einsatzkonzeptionen“.
Bereits um 22 Uhr hatten sich die Helfer im Heusenstammer Feuerwehrhaus getroffen, um bei Vorträgen das Wissen rund um die Eisenbahnrettung aufzufrischen. Dort gab’s auch Rot-Kreuz-Erbsensuppe, bevor sich die Retter weiter nach Mitternacht – beobachtet auch von Bürgermeister Jakoby und Stadtrat Hajdu – auf den Weg machten. Es war übrigens die größte Übung in Heusenstamm seit sechs Jahren. Auch damals probten Feuerwehr und Sanitätsdienste an einer S-Bahn.
Richtig glücklich war die Feuerwehr mit den rund 30 Mimen, die die Senioren in der S-Bahn grandios spielten. Als Seniorendarsteller hatten sich Angehörige, Freunde von Feuerwehrleuten, Studenten der Senioren-Uni, Zeitungsleser und auch die Mitglieder des Vorstandes der Heusenstammer Seniorenhilfe zur Verfügung gestellt. Hanna Heisler, Vize-Vorsitzende der Seniorenhilfe Heusenstamm, lobte die Einsatzkräfte: „Wir waren begeistert von der Leistung der vielen jungen Leute. Es war eine sehr tiefgreifende Erfahrung. Wir zollen allen Mitwirkenden den größten Respekt.“








Feuerwehren übten auf der Hühnerfarm
Montag, den 15. April 2013 um 15:26 Uhr
Am Freitag, den 12.04.2013, fand eine gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Heusenstamm statt. Gemeinsame Übungen sind in mehrerer Hinsicht sinnvoll, erstens wird durch gemeinsame Übungen die Kameradschaft der beiden Wehren gestärkt. Außerdem passiert es immer wieder, dass beide Feuerwehren gemeinsam zu einem Einsatz alarmiert werden und es dafür auch sinnvoll ist, nicht nur nebeneinander, sondern auch miteinander arbeiten zu können. Ausgearbeitet wurde die Übung, die an der Hühnerfarm in Rembrücken stattfand, von den Wehrführern Hubert Rücker und Thomas Kremin. Angenommen wurde ein Vollbrand einer Lagerhalle auf dem Gelände der Hühnerfarm. In der mit Discorauch vernebelten Halle befanden sich sechs Verletzte und vier Puppen, die von den eingesetzten Atemschutztrupps aufgesucht und gerettet werden mussten. Da es sich bei den Verletzten um geschminkte Personen handelte, hätte man im ersten Augenblick annehmen können, es wäre tatsächlich etwas passiert. Nach dem Aufräumen trafen sich alle nochmal im Rembrücker Feuerwehrhaus, um sich bei Leberkäse und gekühlten Getränken zu stärken.
Feuerwehr Rembrücken hat einen neuen Vorstand gewählt
Montag, den 25. März 2013 um 14:25 Uhr
25. März 2013 - Der alte und neue Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Rembrücken heißt Hubert Rücker. Ihm zur Seite steht als Stellvertretener Vorsitzender Kevin Schmittinger. Mehr als 20 Jahr bekleidetet Tanja Schmidt-Dengler dieses Amt die aber nicht mehr zur Verfügung stand. Zum Kassierer wurde Harald Manger von der Versammlung wieder gewählt. Neue Schriftführerin im Vorstand ist Vanessa Swiridow. Die Einsatzabteilung wird in den nächsten Jahren von Marcel Subtil vertreten. Tanja Schmidt-Dengler konnte für das Amt als Vertreterin der Passiven Mitglieder gewonnen werden. Um die Presse und Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich in den nächsten Jahren Joachim Beck. Die Alters- und Ehrenabteilung wird weiterhin von Lothar Subtil vertreten. 302 Mitglieder hat der Verein, der die Aufgabe hat die Jugendfeuerwehr und die Einsatzabteilung zu unterstützen und für den Brandschutz zu werben. In dem Jahresrückblick des Vorsitzenden wurden einige Veranstaltungen aufgezählt wie der Tag der offenen Tür und der Rosenmontagsball. Hubert Rücker bedanke sich für das Vertrauen für seine letzten fünf Jahres als Vereinsvorsitzender. Das diesjährige Feuerwehrfest rund um das Rembrücker Feuerwehrhaus findet am 24. und 25. August statt. Hubert Rücker hofft auf große Unterstützung der Vereinsmitglieder, denn nur gemeinsam können solche Aufgaben bewältigt werden.
Hubert Rücker noch einmal als Wehrführer gewählt.
Sonntag, den 17. März 2013 um 19:43 Uhr
17. März 2013 - In seinem Jahresbericht hat Wehrführer Hubert Rücker das zurückliegende Jahr Revue passieren lassen. „Ein sehr ruhiges Jahr, mit 32 Einsätzen liegt hinter uns“, stelle er fest. 25 Einsätze in Heusenstamm und 7 hier in Rembrücken mussten bewältigt werden. Die geleisteten Einsätze gliederten sich in 20 Brände, 5 Hilfeleistungen und 7 ausgelöste Brandmeldeanlagen bzw. Fehlalarme auf. Die Einsatzabteilung zählte zum Jahresende 50 Mitglieder. 14 Frauen und 36 Männer leisten ihren freiwilligen Einsatzdienst in der Feuerwehr Rembrücken. An 28 Freitagen beschäftigten sich die Mitglieder der Einsatzabteilung zum Beispiel mit den Themen Atemschutz, Fahrzeugkunde, Unfallverhütung, Absturzsicherung, Digitalfunk, Verkehrsunfall, Einsatzübung, CSA-Ausbildung und Dekonplatz. Um bei künftigen Turnieren einheitlich auszusehen wurde ein großer Satz Trikots angeschafft, die auch von der Jugendfeuerwehr genutzt werden können. Zum dritten Mal fand sich ein Team der Einsatzabteilung, das am CP Morgan-Lauf- mit über 72.000 Teilnehmern in Frankfurt teilnahm. Da im vergangen Jahr eine finanzielle Unterstützung der Stadt Heusenstamm unmöglich war, ging der Dank der Aktiven an den Feuerwehrverein, der eine Teilnahme sichergestellt hat. Zum Ende des Jahresberichtes bedankten sich die Wehrführer Rücker und Schmidt-Dengler bei allen fleißigen Helfer im Hintergrund, ohne die eine solche Arbeit noch viel zeitaufwendiger wäre. In diesem Jahr standen Neuwahlen der Wehrführung und des Ausschusses auf der Tagesordnung. In einer offenen Wahl wurde Hubert Rücker als Wehrführer für weitere fünf Jahre und auch wie er ankündigte, die letzten fünf Jahre gewählt. Unterstützt wird er künftig von seinen beiden Stellvertretern Thomas Kremin und Herbert Schmidt-Dengler. In ihrem Amt als Jugendfeuerwehrwartin wurde Nicole Beck erneut wiedergewählt. Dem Feuerwehrausschuss gehören in den nächsten fünf Jahren außerdem Harald Kreis und Thorsten Rücker als Vertreter der Einsatzabteilung an. Die Alters,- und Ehrenabteilung wir durch Lothar Subtil vertreten. Kraft Amtes gehören die drei Stadtbrandinspektoren Gregor Fanroth, Holger Schmidkunz und Harald Manger ebenfalls dem Ausschuss an. Gregor Gündling und Joachim Beck wurden als Delegierte bei der Kreisverbandsversammlung gewählt. Erster Stadtrat Michael Uwe Hajdu zeichnete im Rahmen der Mitgliederversammlung Sebastian Hof mit der Anerkennungsprämie des Landes Hessen für 10 Jahre ehrenamtlichen Feuerwehrdienst aus.
Gregor Fanroth neuer Feuerwehrchef
Samstag, den 16. März 2013 um 10:28 Uhr
16. März 2013 - Als erste Feuerwehr im Kreis Offenbach haben die Einsatzabteilungen aus Heusenstamm und Rembrücken eine Dreier-Spitze eingeführt. Es gibt jetzt einen Stadtbrandinspektor mit zwei Stellvertretern, ebenso jeweils einen Wehrführer in den beiden Stadtteilwehren mit jeweils zwei Vertretern. Heusenstamms neuer Stadtbrandinspektor Gregor Fanroth: „Wir glauben fest, dass wir so die vielfältigen Aufgaben, die auf den Schultern der Ehrenamtlichen in der Feuerwehrführung lasten, besser verteilen können. Wir erwarten uns so natürlich auch eine Verbesserung in der Qualität.“ Gemeinsam mit Fanroth bilden Holger Schmidkunz (Heusenstamm) und Harald Manger (Rembrücken) die Stadtbrandinspektion. Wer sich en Detail über die Aufgaben der rund 100 ehrenamtlichen Brandschützerinnen und Brandschützer in Rembrücken und Heusenstamm informieren möchte: Hier ist der Link zum Bericht des Jahres 2012, der das Leistungsspektrum der Wehr verdeutlicht.
Text: Steffen Ball Foto: Joachim Beck |
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